
Entwicklungsstrategie
Die Entwicklung der AktivRegion wird in den kommenden Jahren auf vielen verschiedenen Feldern bestimmt und durch viele Faktoren beeinflusst. Um sie in eine positive Richtung zu lenken, müssen mehrere miteinander abgestimmte Ziele verfolgt werden. Dabei sind eine Reihe von Entwicklungen eher vorgegeben, während andere von der Region eher beeinflusst werden können.
Im Einzelnen stellen sich die Ziele folgendermaßen dar:
- Die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels sichert die wirtschaftliche Grundlage der Region. Sie muss zügig erfolgen, ohne konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz zu vernachlässigen.
- In allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und bei allen Entscheidungen werden die Auswirkungen des demografischen Wandels berücksichtigt
- Das Zusammenwachsen der Region muss vorangetrieben werden. Es soll eine starke Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region erreicht werden.
Das bürgerschaftliche Engagement soll ausgebaut werden. Es wird von einer bürgerfreundlichen, effektiven Verwaltung als Dienstleister unterstützt.
Die Region muss attraktiv für die Bürgerinnen und Bürger bleiben. Die Erhaltung der dörflichen Strukturen, der Grundversorgung und die Förderung der internen Kommunikation sind dazu notwendig. - Die Erhaltung der bestehenden Wirtschaftsbetriebe hat Priorität. Sich positiv auswirkende Standortfaktoren sollen verstärkt werden. Ziel ist die Erhaltung der bestehenden Arbeitsplätze sowie die Schaffung neuer, auch für besondere Zielgruppen des Arbeitsmarktes.
- Eine starke Landwirtschaft mit eher bäuerlicher Struktur soll erhalten werden. Die Anpassung der Betriebe an die Herausforderungen der Zukunft muss zügig erfolgen.
- Die (kommunale) Infrastruktur soll frühzeitig an zukünftige Bedingungen angepasst werden
- Auf allen Arbeitsfeldern soll die Kooperation der Akteure verstärkt werden, um eine Bündelung der Kräfte zu erreichen und die Position der Region im Wettbewerb zu stärken.
- Die AktivRegion Schwentine-Holsteinische Schweiz ist eine starke Tourismus-Region, sowohl als Urlaubsregion als auch zur Naherholung. Diese Position soll erhalten und gestärkt werden.
- Die Erhaltung und Verbesserung des ökologischen Zustands der hochwertigen und attraktiven Naturräume und ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen im Zuge der Bewirtschaftung und Nutzung der Flächen ist Ziel der AktivRegion
- Kultur, sowohl die regionale als auch die von außen in die Region hineingetragene, ist identitätsstiftend. Dies muss gefördert werden.
Zur Erreichung der oben aufgeführten Entwicklungsziele sollen Maßnahmen auf folgenden Handlungsfeldern durchgeführt werden:
- Wirtschaft und Arbeit:
- Industrie, Gewerbe, Handwerk, Handel
Land- und Forstwirtschaft
Tourismus
- Industrie, Gewerbe, Handwerk, Handel
- Natur und Umwelt
- Kultur
- Soziales:
- Soziales
Verwaltung, Bürgergesellschaft
Bildung
Infrastruktur
- Soziales
Die vollständige Integrierte Entwicklungsstrategie unserer AktivRegion finden Sie hier: IES (Stand 2008, nicht mehr gültig)
2010 wurde die Strategie ergänzt.Die von der EU im Rahmen des sogenannten "health check" der gemeinsamen Agrarpolitik identifizierten "neuen Herausforderungen, u.a. erneuerbare Energien und Klimawandel wurden ebenso aufgenommen wie der ländliche Wegebau. Die mitgliederversammlung hat der neuen Strategie am 12. August zugestimmt und die Genehmigung des Landes liegt seit dem 21. September vor.
Die aktuelle Integrierte Entwicklungsstrategie finden Sie hier: IES 2010
Anlage zur Entwicklungsstrategie: Projektbewertungsmatrix




