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Im Malenter Kursaal bedankte sich der Vorsitzende Horst Weppler für das enorme Engagement und die Vielfalt an wertvollen Anregungen in den diversen Diskussionsformaten und den online-Befragungen. Viele Anregungen konnten direkt übernommen werden und finden sich in dem von Stephan Kathke vorgestellten roten Faden zur Entwicklungsstrategie wieder. Lagegunst, Vielfalt und Lebensqualität der Region bieten der Region beste Chancen, die gute Entwicklung der letzten Jahre fortzusetzen. Die aktuellen Trends zugunsten gut erreichbarer und digital erschlossener ländlichen Lebensorte geben Rückenwind. Dessen Nutzung setzt aber auch Anstrengungen und Förderungen in den Zukunftsthemen Klimaschutz und Klimawandelanpassung, Daseinsvorsorge und Lebensqualität sowie regionale Wertschöpfung voraus.

Im Ergebnis der online-Umfrage zu den besten eingereichten Zukunftsschlagzeilen wählten rund 100 Teilnehmer die besten allgemeinen und zukunftsthemen-bezogenen aus.  „Mensch, Natur, Arbeit und Tourismus - wie man im Hinterland den Vierklang schaffte“, „Deutschlands bestes Nahverkehrsnetz - kaum noch Autoverkehr in der holsteinischen Schweiz“, „Feuerwehren und Vereine in der AktivRegion erleben deutlichen Zuwachs“ und „Attraktivste und schönste Radregion Deutschlands“ sind die Gewinner und drücken auch aus, dass man sich als Chancenraum sieht. Die 9 gemeinsam erarbeiteten Kernthemen decken ein breites Spektrum an möglichen Förderprojekten ab. Priorität haben regional ausgerichtete, innovative und Projekte mit deutlichen Klimaeffekten, was sich in einem gestaffelten Förderbonus ausdrücken soll. Zum vorgestellten roten Faden (siehe Präsentation "Roter Faden" rechts in der Sidebar) sind letzte Anregungen bis zum 12.04.2022 möglich.

Von der Theorie der Entwicklungsstrategie will man schnell in die Umsetzungspraxis kommen. Regionalmanager Günter Möller stellte das Spektrum der rund zwanzig bisher bereits eingereichten Starterprojekt-Skizzen vor, einige wurde direkt digital von Einreichern vorgestellt. Wankendorfs Bürgermeisterin Silke Rossmann aus kommunaler Sicht, Caroline Backmann als Geschäftsführerin der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz und Stefan Reißig als Klimaschutzmanager des Kreises Plön sehen viele der ersten Projektideen als beispielgebend für die Umsetzung ab Anfang 2023.

Davor steht aber nun die Fertigstellung der Strategie, der Beschluss und die Einreichung bis zum 30.04.2022. Den Zeitraum bis zur angestrebten Genehmigung des Landes im Herbst 2022 will man nicht ungenutzt lassen; weiterhin können Projektideen eingereicht werden, um dann zum Förderstart ab 2023 gut vorbereitet zu sein.